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SZ-Podcast "Auf den Punkt":Klimapaket: Die Groko will niemandem wehtun

Die Bundesregierung spricht von einem Durchbruch, "Fridays for Future" von einem Eklat: Die Groko wollte es mit ihrem Klimapaket wieder mal vielen recht machen und erntet dafür Kritik.

Auf der ganzen Welt streiken Menschen an diesem Freitag für das Klima. In fast 160 Staaten wird demonstriert. Auch in Kasachstan, Honduras und an der Elfenbeinküste. Passend dazu hat die Bundesregierung für diesen Freitag die Bekanntgabe ihres Klimaschutzpakets angekündigt.

Nach etwa 19 Stunden langen Verhandlungen konnten sich Union und SPD einigen. Zentraler Bestandteil ist die Bepreisung von CO₂. Gebäude sollen so effizienter, Benzin und Sprit teurer werden. Dafür verspricht die Bundesregierung Anreize bei klimafreundlichem Verhalten. Das Volumen der Investitionen soll sich bis 2023 auf 54 Milliarden Euro belaufen. Für die Demonstrierenden ist das viel zu wenig. Und auch SZ-Hauptstadtkorrespondent Stefan Braun findet, dass die große Koalition sich mal wieder nicht getraut hat, mutig zu sein.

Weitere Themen: Staatsrechtler fordern kleineren Bundestag, Entsetzen über Künast-Urteil.

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