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SZ-Podcast "Auf den Punkt":Idlib: Eine Pufferzone und viele Fragen

Putin und Erdoğan verständigen sich auf eine entmilitarisierte Zone um die syrische Rebellenhochburg Idlib. Welche Fragen offen bleiben, erklärt Paul-Anton Krüger.

Noch immer sind drei Millionen Zivilisten in der Region Idlib eingekesselt. Zusammen mit Zehntausenden bewaffneten Dschihadisten und gemäßigten Rebellen. Der syrische Machthaber Assad drängt schon seit langem auf die finale Schlacht um Idlib. Der russische Präsident Wladimir Putin hat noch vor ein paar Tagen in Teheran gesagt, Frieden gibt es nur nach der "vollständigen Befreiung" Idlibs. Viele haben das als Kampfansage gedeutet.

An diesem Montagabend dann die große Überraschung: Putin und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdoğan einigen sich darauf, bis zum 15. Oktober eine entmilitarisierte Zone einzurichten. Sie soll 15 bis 20 Kilometer breit sein und das Gebiet der syrischen Rebellen und islamistischen Kämpfer vom Territorium Assads trennen. Doch viele Fragen bleiben noch offen, kommentiert Paul-Anton Krüger, der Nahost-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung.

Weitere Themen: Chemnitz-Verdächtiger kommt frei, USA belegt China mit weiteren Zöllen, russischer Regierungskritiker Wersilow wahrscheinlich vergiftet.

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