SZ-Podcast "Auf den Punkt": G7-Gipfel in Elmau: Eine Region im Ausnahmezustand

Lesezeit: 1 min

Die G7-Staaten treffen sich auf Schloss Elmau in Oberbayern. Das gefällt nicht allen.

Von Matthias Köpf und Lars Langenau

Von Sonntag an treffen sich die Staats- und Regierungschefs der größten westlichen Industrienationen in Bayern. Schloss Elmau im "Postkarten-Oberbayern" hat sich bereits 2015 als Tagungsort bewährt, sagt der SZ-Korrespondent für Oberbayern, Matthias Köpf. Damit könne man auch außerhalb von Bayern Werbung machen: "Für Deutschland, für diesen Gipfel." Elmau liegt sehr abgeschieden in einem Hochtal auf ungefähr 1000 Höhenmetern und sei "unter Sicherheitsaspekten sehr gut abzuriegel"".

Wegen der Zehntausenden Polizisten vor Ort und einem 16 Kilometer langen Zaun sei die Gegend gerade aber auch in einer "Art Belagerungszustand". Größere Proteste würden von Globalisierungskritikern und Klimaaktivisten erwartet. Der Großteil dieser Demonstranten aber werde "durchaus bürgerlich sein", sagt Köpf. Zu den Organisatoren der Proteste gehören Misereor, Bund Naturschutz und Attac. Da sich auch Autonome einfinden würden, seien Gewalttaten zumindest in München "nicht unbedingt von vornherein ausgeschlossen".

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