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SZ-Podcast "Auf den Punkt":Fukushima: die Suche nach den Verantwortlichen

Achteinhalb Jahre nach dem Super-GAU von Fukushima spricht ein Gericht drei frühere Manager des Kraftwerkbetreibers Tepco frei. Mit einer schwer nachvollziehbaren Begründung.

Achteinhalb Jahre ist es her, da bebt in Japan die Erde. Tausende Japanerinnen und Japaner sterben. Hunderttausende Gebäude stürzen ein. Und dann kommt noch eine Katastrophenmeldung: Ein Tsunami, 13 bis 15 Meter hoch, hat das Atomkraftwerk in Fukushima Daiichi getroffen. Es gibt mehrere Explosionen und Störfälle.

160 000 Menschen müssen aus der Gegend fliehen und bis zum heutigen Tag können Zehntausende noch immer nicht zurück. Die Anwohner haben Jahre später drei der früheren Manager des Kraftwerkbetreibers Tepco verklagt. Denn Tepco habe gewusst, dass ein hoher Tsunami den Reaktor treffen und das katastrophale Folgen haben könnte. Nun hat das Landgericht in Tokio aber entschieden, die drei Manager freizusprechen. Für die Natur könnten die Betreiber nichts, so die Argumentation. Eine nicht angemessene Begründung, findet Japan-Korrespondent Thomas Hahn.

Weitere Themen: Kassen sollen Bluttests für Risikoschwangere zahlen, Großbritannien schickt Änderungsvorschläge, Ermittlungen gegen Airbus-Mitarbeiter.

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Unternehmen Wut und Enttäuschung nach Fukushima-Urteil

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Ein japanisches Gericht spricht drei Topmanager des Anlagenbetreibers Tepco frei, sie hätten keine Verantwortung für die Atomkatastrophe von 2011. Opfer und Aktivisten vermuten dahinter politische Gründe.   Von Thomas Hahn, Tokio

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