SZ-Podcast "Auf den Punkt" Darum erhalten Murad und Mukwege den Friedensnobelpreis

Nadia Murad und Denis Mukwege sind im Kampf gegen sexuelle Gewalt vereint. Der Nobelpreis für die beiden ist gerechtfertigt, sind sich Isabel Pfaff und Moritz Baumstieger sicher.

Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an Nadia Murad und Denis Mukwege. Es sind zwei Menschen, die - jeder für sich - bemerkenswerte Lebensgeschichten haben. Sie ist Jesidin, ist von der IS-Terrormiliz im Irak versklavt worden und hat es geschafft, zu fliehen. Er ist Gynäkologe und hat im Kongo Tausende Frauen operiert, die Opfer von sexueller Gewalt geworden sind.

Auf dem ersten Blick scheinen die beiden Gewinner nicht viel miteinander zu tun zu haben. Doch Isabel Pfaff, Redakteurin in der SZ-Außenpolitik, liest die Entscheidung des Nobelpreiskomitees als ein Statement gegen sexuelle Gewalt im Krieg auf der ganzen Welt. Nadia Murad und Denis Mukwege werden durch ihre Auszeichnungen für ihre Botschaften noch mehr Gehör finden, meint auch Moritz Baumstieger.

Weitere Themen: Hambacher Forst, Urteil im Höxter-Prozess, Röttgen kritisiert Merkel.

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Entwicklungspolitik Zwei, die sich der menschlichen Grausamkeit entgegenstellen

Friedensnobelpreis für Murad und Mukwege

Zwei, die sich der menschlichen Grausamkeit entgegenstellen

Der Friedensnobelpreis 2018 geht an zwei Menschen, die Unvorstellbares erleben mussten. Und die trotzdem ihren Kampf gegen sexuelle Gewalt nicht aufgeben.   Von Sebastian Gierke