SZ-Podcast "Auf den Punkt" Warum sich Erdoğan mit Trump anlegt

Trump verhängt Strafzölle, Erdogan boykottiert iPhones. Trotzdem sitzt der türkische Präsident fest im Sattel, kommentiert Christiane Schlötzer, Türkei-Korrespondentin der SZ.

Donald Trump bezeichnet die Weltwirtschaft gerne als eine Arena. Und sein aktuelles Duell mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan hat tatsächlich etwas von einem Stierkampf: Die türkische Lira fällt zwar schon seit Monaten. Aber als Trump am Freitag twitterte, dass er die Strafzölle auf türkischen Stahl und Aluminium verdoppeln würde und diese Ankündigung am Montag auch gleich in die Tat umsetzte, da stürzte die Lira erst richtig ab. Und Erdogan? Der kündigte jetzt an, dass die Türkei amerikanische Elektronikprodukte boykottieren will.

Währenddessen leidet die türkische Bevölkerung unter der Währungskrise und ihren Folgen. Trotzdem muss Erdogan vorerst nicht um sein Präsidentenamt fürchten, kommentiert Christiane Schlötzer, Türkei-Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung.

Weitere Themen: Mehrere Tote bei Brückeneinsturz in Genua, Verdacht auf Terroranschlag in London, "Aquarius" darf in Malta anlegen.

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