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SZ-Podcast "Auf den Punkt":Erdoğan-Besuch: Dinner for one

Der Staatsbesuch des türkischen Präsidenten ist hoch umstritten. Für Luisa Seeling ist klar: Man kann mit Erdoğan dinieren, wenn man die Probleme offen anspricht.

Sicherheitsstufe 1 ist in Berlin angesagt. 4200 Beamte sind im Einsatz, vermummte Scharfschützen liegen auf dem Dach des Hotel Adlon und gepanzerte Polizeifahrzeuge versperren den Weg zum Brandenburger Tor. Alles nur für Recep Tayyip Erdoğan. Erdoğan ist zum ersten Mal zu einem offiziellen Staatsbesuch eingeladen.

Tausende Kritiker des türkischen Staatspräsidenten wollen demonstrieren. Gegen ein autokratisches System und damit viele Menschen, die wegen sehr fragwürdiger Gründe in türkischen Gefängnissen festgehalten werden, freikommen. Für das offizielle Staatsbankett, das am Freitagabend beim Bundespräsidenten Steinmeier stattfindet, haben einige Oppositionspolitiker ihre Teilnahme abgesagt. Doch dabei geht es nur um einen offiziellen Rahmen, sagt Luisa Seeling. Die SZ-Redakteurin für Außenpolitik meint, man kann mit Erdoğan dinieren, wenn man die Probleme offen anspricht.

Weitere Themen: Deutschland trägt EM 2024 aus, Wirtschaftswachstum schwächelt, russischer Oberst im Fall Skripal verdächtig.

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