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SZ-Podcast "Auf den Punkt":Corona-Warn-App: Ja? Nein? Doch!

Mit großem TamTam wurde die staatliche Corona-Warn-App vorgestellt. Doch ist die App wirklich sinnvoll - oder kann man sich das schenken?

Die Corona-Warn-App ist am Dienstag in der Bundespressekonferenz präsentiert worden. Justizministerin Christine Lambrecht, Innenminister Horst Seehofer, Gesundheitsminister Jens Spahn, Kanzleramtsminister Helge Braun, der Präsident des Robert-Koch-Instituts und die Chefs von SAP und Telekom betonten die transparente Entwicklung, die vielen Tests, die Freiwilligkeit, die dezentrale Speicherung der Daten und dass selbst der Bundesdatenschutzbeauftragte zufrieden sei.

Es wurde bei der Umsetzung der App versucht, sehr viel kritische Stimmen einzubinden, sagt auch SZ-Berlin-Korrespondentin Kristiana Ludwig. Durch das dezentrale Konzept seien datenschutzrechtliche Bedenken ausgeräumt worden. Und wenn es eine zweite Welle der Corona-Pandemie geben sollte, sei die App ein hilfreiches Mittel, Infektionsketten nachzuvollziehen. Skeptisch sehe sie allerdings, dass die App nur auf neuen Handys mit aktuellen Updates laufen würde. Dadurch würden viele Leute ausgeschlossen, die sich sonst vielleicht beteiligt hätten.

Weitere Nachrichten: Nordkorea sprengt Verbindungsbüro nach Südkorea, Beginn Prozess Lübcke-Mord, Bayern hebt Katastrophenfall auf.

Den Link zum Erklärvideo finden Sie hier, den ausführlichen Artikel mit Fragen und Antworten hier.

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