SZ-Podcast "Auf den Punkt":Kontrolle, Sicherheit, Taiwan: Wie Xi Jinping seine Machtfülle nutzen wird

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SZ-Podcast "Auf den Punkt": "Auf den Punkt" - der Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung.

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(Foto: SZ)

Chinas Staatschef Xi Jinping bleibt weitere fünf Jahre Chef der KP. Seit Mao hatte niemand so große Macht in China. Was wird er tun?

Von Lars Langenau und Florian Müller

Xi Jingping und Mao Zedong verbindet ihre riesige Macht über das chinesische Volk. Nach zehn Jahren an der Spitze der Kommunistischen Partei China ist Xi gerade für fünf weitere Jahre im Amt bestätigt worden. Dafür hat er extra die Begrenzung auf zwei Amtszeiten abgeschafft und setzt sich auch über das Alterslimit der KP hinweg.

Um sich hat Xi jetzt nur noch Vertraute, sagt SZ-Redakteur Florian Müller, der den Parteitag der KP beobachtet hat. "In seinem engsten Führungskreis gibt es jetzt eigentlich niemanden mehr, der nicht ihm persönlich den Aufstieg verdankt." Unter Xi würde auch im neuen Politbüro der KP "nicht mehr Leistung belohnt, sondern Loyalität". Außenpolitisch habe Xi seine Sprache in Bezug auf Taiwan "nochmals verschärft", sagt Müller. "Er hat auch in die Verfassung reingeschrieben, dass die Unabhängigkeit Taiwans unbedingt bekämpft werden muss. So explizit stand es da noch nie drin." Man könne deshalb "ein Szenario, in dem China militärisch gegen Taiwan vorgeht, nicht mehr ausschließen."

Florian Müllers Artikel über die neue Führung der KP finden sie hier , den über Hu Jintao hier.

Weitere Nachrichten: Rishi Sunak neuer Chef der Tories und bald auch britischer Premier, "Marshall-Plan" für die Ukraine.

Die erwähnte Recherche über Hannover 96 finden Sie hier .

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