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SZ-Podcast "Auf den Punkt":CDU-Vorsitz: Wer folgt auf Kramp-Karrenbauer?

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer legt ihr Amt nieder und verzichtet auf die Kanzlerkandidatur. Wer für den Job infrage kommt.

Annegret Kramp-Karrenbauer gibt auf. Als Vorsitzende der CDU und im Sommer auch als Bewerberin um die Kanzlerkandidatur.

Die Ereignisse in Thüringen haben einen Schneeball-Efekt ausgelöst, der in einer Lawine mündete, sagt Detlef Esslinger, stellvertretender Innenpolitik-Chef der SZ. Die AfD habe spätestens damit gezeigt, dass sie die Regeln der Demokratie missbrauche. Aber AKK habe auch die Autorität gefehlt, die Fliehkräfte in der CDU zu binden. Die Partei drohe zu zerreißen zwischen Werteunion, die sich der AfD öffnen will und dem liberalen Flügel, der der Kanzlerin nahesteht. Potenzielle Nachfolger wie Friedrich Merz müssten jetzt die Karten offen legen, ob sie kandidieren wollten.

Weitere Nachrichten: Südkoreanische Satire "Parasite" großer Oscar-Gewinner, Orkan "Sabine", schwierige Regierungsbildung in Irland.

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Politik CDU Kramp-Karrenbauer ist an sich selbst gescheitert

CDU

Kramp-Karrenbauer ist an sich selbst gescheitert

Ihr Autoritätsschwund kam nicht mit einem Schlag, sondern allmählich - er war über die ganze Zeit als Parteichefin zu beobachten. Gescheitert ist aber auch Merkels Experiment. Gut möglich, dass der Abschied der Kanzlerin näher rückt.   Kommentar von Nico Fried

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