SZ-Podcast "Auf den Punkt" Beim Brexit hängt alles an der Nordirland-Frage

Was wird aus der Grenze zwischen Irland und Nordirland? Wieder endet ein Brexit-Gipfel ohne Durchbruch. Deutschland lässt dabei lieber der EU den Vortritt, sagt Daniel Brössler.

27 EU-Staatschefs treffen sich am Mittwochabend in Brüssel zum Dinner. Nicht eingeladen: Großbritanniens Premierministerin Theresa May. In Ihrer Abwesenheit wird kurzerhand ein Sondergipfel für November abgesagt. Und zwar der, auf dem man eigentlich das Brexit-Abkommen beschließen wollte.

Dabei drängt die Zeit: In 162 Tagen tritt das Vereinigte Königreich aus der EU aus.Immerhin stehen laut dem EU-Chefunterhändler Michel Barnier 90% des Textes. Es geht noch um die Frage der Grenze zwischen Irland und Nordirland. Die deutsche Bundesregierung rückt dabei eher in den Hintergrund, lässt die EU machen und bereitet sich auf das Schlimmste vor, sagt Daniel Brössler, Hauptstadtkorrespondent der Süddeutschen Zeitung.

Weitere Themen: Trump droht mit Schließung der US-Grenze zu Mexiko, CSU verhandelt mit Freien Wählern, VW verschrottet alte Diesel.

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