SZ-Podcast "Auf den Punkt":Wie Boris Johnson das Land und seine Partei gespalten hat

Boris Johnson bleibt auch nach dem Misstrauensvotum vom Montag britischer Premierminister. Aber wie lange noch?

Von Tami Holderried und Alexander Mühlauer

Es war knapp, aber Boris Johnson hat das Misstrauensvotum gegen ihn überstanden. Obwohl ihm nur noch 59 Prozent seiner Partei das Vertrauen aussprechen. Und auch seine Beliebtheitswerte in der Bevölkerung sinken. Alexander Mühlauer, SZ-Korrespondent in London sagt: "Der britische Premier ist angezählt!"

Viele Britinnen und Briten hätten den Eindruck, dass der Premier eher kurzfristig "an die nächste Schlagzeile" denke, statt an langfristige strategische Projekte. Mühlauer schließt auch ein zweites Misstrauensvotum noch in diesem Jahr nicht aus. Dass Johnson zurücktritt, das erwartet Mühlauer aber nicht. Für Großbritannien bedeute die Situation, dass der Ausnahmezustand weitergeht - nach sechs unruhigen Jahren wegen des Brexits.

Weitere Nachrichten: Ermittlungen gegen Bahn-Mitarbeitende nach Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen, Links- und Rechtsextremismus in Deutschland steigt.

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