Offiziell gilt gerade eine Waffenruhe zwischen der syrischen Übergangsregierung und den kurdisch angeführten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF). Doch die Machthaber in Damaskus verlangen, dass die Kurden einen Plan vorlegen, wie die Institutionen in der kurdischen Selbstverwaltung Rojava in die staatliche Ordnung der neuen Regierung in Damaskus übergehen. Viele Kurden aber wollen nicht von Damaskus regiert werden.
Für sie ist Rojava ein „Ort der politischen Selbstbestimmung“, in der Frauen gleichberechtigt sind und demokratische Mitsprache möglich ist, wie der Aktivist Kerem Schamberger der SZ sagt. Er warnt, dass eine Eroberung Nordsyriens durch die Regierungstruppen und mit ihnen verbündete dschihadistische Milizen katastrophale Folgen hätte. Schon jetzt gebe es Berichte über willkürliche Morde.
In der mehrheitlich von Kurden bewohnten und von Regierungstruppen belagerten Stadt Kobane seien viele gerade in der Kälte ohne Strom, Wasser und Heizung, sagt SZ-Korrespondent Raphael Geier mit Sitz in Istanbul. Die humanitäre Lage sei katastrophal.
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Zum Weiterlesen und -hören:
Einen Text über die syrischen Kurden lesen Sie hier.
Hier finden Sie einen Text von Geiger über Iran und hier seinen Kommentar über die Einstufung der Revolutionsgarde als Terrororganisation.
Den Recherchepodcast „Das Thema“ über Georgia Meloni können Sie hier hören.
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Bundesregierung
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