Nationalismus, Antisemitismus und Verachtung für Obdachlose – diese Einstellungen breiten sich in Deutschland aus. Das zeigt die neueste „Mitte-Studie“ der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung, die an diesem Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde.
Zwar ist der Anteil der Menschen mit klar rechtsextremistischem Weltbild zurückgegangen. Aber gleichzeitig lehnen immer weniger Menschen Rechtsextremismus klar ab. Und mehr Menschen verlieren das Vertrauen in die Demokratie.
Über die Ergebnisse der „Mitte-Studie“ spricht in dieser Podcastfolge Meredith Haaf, SZ-Korrespondentin für Berlin und Brandenburg. Und sie spricht auch darüber, was mögliche Wege sein könnten, um zu verhindern, dass rechtsextreme Einstellungen immer mehr normalisiert werden. Sie schlägt etwa vor, dass die demokratischen Parteien mehr dafür tun müssten, dass es den Menschen in ihrer unmittelbaren Umgebung besser geht, etwa indem Schulen oder öffentliche Parks saniert werden.
Weitere Nachrichten: Wieder weniger Frauen in deutsche Vorständen; Vorbereitungen für die Weltklimakonferenz.
Zum Weiterhören: Hier finden Sie alle bisher veröffentlichten Folgen des SZ-Plus-Podcasts „Greta. Die Geschichte einer Eskalation“.
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Redaktion: Justin Patchett
Produktion: Aylin Sancak
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