Die Entscheidung des Bundeskanzlers, keine Rüstungsgüter mehr nach Israel zu liefern, die im Gazakrieg eingesetzt werden könnten, kam am Freitag ziemlich plötzlich. Merz hatte dazu ein schriftliches Statement veröffentlicht. In den Stunden danach wurde mehr und mehr klar: Richtig abgesprochen hat Friedrich Merz diesen Vorstoß nicht. Weder mit der CSU noch mit großen Teilen seiner eigenen Partei.
Deshalb steht Merz für seine Entscheidung jetzt von zwei Seiten in der Kritik. Teile seiner Partei kritisieren die Entscheidung an sich, weil sie befürchten, dass Deutschland seiner historischen Verantwortung gegenüber Israel nicht gerecht wird. Und andere kritisieren seinen Regierungsstil. Über Letzteren spricht in dieser Podcastfolge Henrike Roßbach aus der SZ-Parlamentsredaktion in Berlin. Außerdem ordnet Thomas Fromm aus der SZ-Wirtschaftsredaktion die wirtschaftlichen Folgen eines Rüstungslieferstopps ein.
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Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Redaktion: Leopold Zaak
Produktion: Imanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD.
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