Noch bis vor wenigen Jahren war Ahmed al-Scharaa ein gesuchter islamistischer Terrorist. Jetzt ist er Syriens Machthaber und bekommt in Berlin den roten Teppich ausgerollt. Die Bundesregierung hat al-Scharaa an diesem Montag als Staatsgast empfangen. Er hat Bundespräsident Steinmeier getroffen, mit Außenminister Wadephul und Wirtschaftsministerin Reiche gesprochen und eine gemeinsame Pressekonferenz mit Kanzler Merz gehalten.
Al-Scharaas Besuch ist umstritten. Nicht nur wegen seiner Al-Qaida-Vergangenheit, sondern auch, weil es in Syrien in den vergangenen Monaten immer wieder Gewalt gegen Minderheiten gab. Normalisiert die Bundesregierung durch den offiziellen Empfang von al-Scharaa Menschenrechtsverletzungen und islamistischen Terror?
Darüber spricht in dieser Podcastfolge Sina-Maria Schweikle aus der SZ-Parlamentsredaktion in Berlin. Sie erklärt, warum der Besuch von al-Scharaa auch eine Chance sein kann – solange die Bundesregierung ihre Karten richtig spielt.
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Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Redaktion: Johannes Korsche
Produktion: Jakob Arnu
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix.
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