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SZ-Podcast "Auf den Punkt":CDU: Wie viele Fehler darf sich AKK noch leisten?

Ihren Vorschlag einer Sicherheitszone spricht sie kaum ab, die Türkei habe das Grenzgebiet "annektiert" - in kurzer Zeit patzt die CDU-Vorsitzende zweimal. Wie lange geht das noch gut?

Nach dem Einmarsch der Türkei in Nordsyrien hat Annegret Kramp-Karrenbauer eine internationale Schutzzone im Grenzgebiet vorgeschlagen. Problem dabei: Sie hat ihren Vorschlag mit ihren Kabinettskollegen vorher nicht so richtig abgesprochen. Am Mittwoch sprach sie dann davon, dass die Türkei das Grenzgebiet zu Syrien "annektiert" habe. Der Einsatz der Türkei wird zwar weltweit kritisiert, von einer Annexion aber spricht niemand. Die politischen Gegner spotten über AKK, sie hätte ihre Inkompetenz offenbart. Und auch in der CDU schütteln einige den Kopf.

Es sind nicht die ersten Fehltritte, die sich Kramp-Karrenbauer leistet. Seit sie im Dezember Parteivorsitzende wurde, patzt "AKK" immer wieder: Ihr unglücklicher Umgang mit den Fridays-for-Future-Aktivisten und dem Youtuber Rezo, ihr Auftritt beim Karneval und das Schwarze-Peter-Spiel mit der Jungen Union, nachdem die CDU bei der Europawahl stark verlor. Trotz allem darf Annegret Kramp-Karrenbauer nicht abgeschrieben werden, warnt der SZ-Hauptstadtkorrespondent Stefan Braun.

Weitere Themen: Mindestlohn für Auszubildende, Sacharow-Preis an Uiguren.

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