Weltweit spielt künstliche Intelligenz inzwischen auf die eine oder andere Weise in nahezu jedem Konflikt eine Rolle. KI wird eingesetzt, um Ziele auszuwählen, Drohnen zu steuern und große Mengen militärischer Daten in kürzester Zeit auszuwerten. Das Einzige, was sie im Moment noch nicht tut, ist, selbst den Abzug zu betätigen. Aber wie lange bleibt das noch so?
In „Das Thema“ erklärt SZ-Redakteur Andrian Kreye, wie weit diese Entwicklung bereits ist und warum die Grenze zwischen menschlicher Entscheidung und maschineller Kriegsführung zunehmend verschwimmt. Im Zentrum steht ein Machtkampf um Ethik, aber vor allem um die Kontrolle über diese Technologie zwischen Regierungen, Militärs und Unternehmen wie Anthropic oder Palantir. Wie gefährlich wird dieses neue Wettrüsten? Ohne Kontrolle und Regeln folgt KI ihrem Auftrag: zu gewinnen. Das könnte zu unbeabsichtigten Eskalationen bis hin zu Atomkriegen führen, sagt Kreye.
Zum Weiterlesen:
Die Recherchen von Andrian Kreye zu KI und Militär lesen Sie hier.
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