Podcast "Das Thema" Papst Franziskus: Intrigen, Skandale und Reformen

Seit mehr als fünf Jahren steht der Argentinier Jorge Mario Bergoglio an der Spitze der römisch-katholischen Kirche - als Papst Franziskus. Anfangs hat er der Kirche zu neuer Popularität verholfen, doch inzwischen wird viel mehr über stockende Reformen, neue Skandale und Intrigen gegen den Papst gesprochen.

Der Papst als Popstar: Bei seinem Amtsantritt vor mehr als fünf Jahren setzen viele Gläubige große Hoffnungen auf den neuen Papst Franziskus. Er soll die Kirche reformieren, sie menschennäher machen. Zwar hat Franziskus sein Amt wie selten jemand zuvor verändert. Er tritt bescheiden auf, badet gerne in der Menschenmenge, trägt weder Goldkreuz noch Purpur-Umhang.

Doch die anfängliche Euphorie ist verflogen. Auch Franziskus scheint die Probleme der Kirche nicht lösen zu können, er zieht wie seine Vorgänger zu wenig Konsequenzen aus den zahlreichen Missbrauchsskandalen. Manche Kardinäle sollen die Wahl des Papstes mittlerweile bereuen, schmieden Intrigen und blockieren Reformen.

Wie schwerwiegend ist die Krise in der Kirche? Und warum scheitert auch Papst Franziskus daran? Darüber spricht in dieser Folge von "Das Thema" Matthias Drobinski. Der SZ-Redakteur hat Theologie studiert und schreibt seit mehr als 20 Jahren über Kirchenthemen.

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