Podcast: „Auf den Punkt“Friedensnobelpreisträgerin Scherbakowa: „Putin baut eine Vergangenheit, die es nie gab“

„Auf den Punkt“ – der Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung.
„Auf den Punkt“ – der Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung. SZ

Irina Scherbakowa von der russischen Menschenrechtsorganisation „Memorial“ im Gespräch über Putins Krieg - und „die größte politische Emigration nach der Oktoberrevolution“.

Von Lars Langenau

Am 24. Februar 2022 hat Russland die Ukraine überfallen. Der „absolute Horror“, sagt die Friedensnobelpreisträgerin Irina Scherbakowa im Podcast „Auf den Punkt“. Umgehend sei ihr klar geworden, „dass es niemals so wird wie davor“. Die 76-jährige Mitbegründerin der russischen Menschenrechtsorganisation „Memorial“ verließ umgehend Moskau und lebt seither im Berliner Exil.

Sie schätzt, dass in den vergangenen Jahren Hunderttausende Russen ihr Land verlassen haben, um nicht kämpfen zu müssen oder weil sie mit Putins Politik nicht einverstanden sind. Für sie ist das „die größte politische Emigration seit der Oktoberrevolution“. Putin habe Russland in eine aggressive und expansive Diktatur verwandelt, beklagt Scherbakowa. Aber auch seine Zeit sei endlich.

Zum Weiterlesen und -hören:

Den Link zum Podcast mit der Russland-Expertin Katja Gloger und Carolin Emcke finden Sie hier.

Hier steht unser Liveticker zum Krieg in der Ukraine.

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