UN-VerhandlungenHarte Plastik-Fronten

Lesezeit: 3 Min.

Arbeiterinnen sortieren und trocknen in Dhaka, Bangladesch, gebrauchte Plastiktüten, nachdem sie sie in einer informellen Recyclinganlage geschwaschen haben.
Arbeiterinnen sortieren und trocknen in Dhaka, Bangladesch, gebrauchte Plastiktüten, nachdem sie sie in einer informellen Recyclinganlage geschwaschen haben.
Suvra Kanti Das/Suvra Kanti Das/ZUMA Press Wire/

Die einen wollen mehr Kunststoffe produzieren, die anderen weniger von dem teils gefährlichen Müll. Und dazwischen eine schlechte Verhandlungsführung. Warum die Vereinten Nationen wieder kein Plastikabkommen hinkriegen.

Von Thomas Hummel

SZ bei Google bevorzugen

Die Gesichter bleich, die Blicke leer, manche konnten sich offensichtlich nur noch mit Mühe wach halten im Plenarsaal des Palais des Nations in Genf. Vertreter von 184 Ländern hatten eine Woche lang und die ganze letzte Nacht zum Freitag geredet, verhandelt, gestritten, um ein Abkommen zur Bekämpfung der weltweiten Plastikverschmutzung hinzukriegen. Doch morgens um 9 Uhr war klar, dass es dazu nicht kommen wird.

Zur SZ-Startseite

MeinungÖkologie
:Wer ein Abkommen gegen Plastikmüll will, braucht Ausdauer – und zwar sehr viel

SZ PlusKommentar von Thomas Hummel

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: