Verteidigungsminister:Es ist wichtig, "auch wenn es Lücken in unsere eigenen Bestände reißt"

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Boris Pistorius (SPD), Bundesverteidigungsminister, informiert sich bei einem Besuch der Flugabwehrraketengruppe 21 auf einem Truppenübungsplatz in Mecklenburg-Vorpommern über die Ausbildung ukrainischer Soldaten. (Foto: Bernd Wüstneck/dpa)

In Mecklenburg-Vorpommern besucht Boris Pistorius eine Ausbildungsmission ukrainischer Soldaten am "Patriot"-System - und kündigt wegen der Lieferung an die Ukraine die Bestellung neuer Flugabwehrsysteme für Deutschland an.

Von Sina-Maria Schweikle, Sanitz

Da sitzen sie, die Männer in den ukrainischen Uniformen. Seit einigen Wochen sind sie hier, auf einem Truppenübungsplatz in Mecklenburg-Vorpommern, und üben Schulter an Schulter mit den deutschen Soldaten den Umgang mit dem Flugabwehrsystem Patriot. Es ist anstrengend. Jeden Tag stundenlanges Üben. Aufbauen, abbauen, Routine schaffen. Damit im Einsatz jeder Handgriff sitzt. In wenigen Wochen lernen die Männer hier, wofür Bundeswehrsoldaten eine mehrmonatige Ausbildung erhalten. Die Zeit drängt: Die Ukraine kämpft ums Überleben.

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