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Philippinen:Umweltaktivisten im Visier

Mit 43 Morden waren die Philippinen in Asien 2019 das tödlichste Land für Landrechts- und Umweltaktivisten. So heißt es in dem am Mittwoch in London veröffentlichten Jahresbericht von Global Witness. Das seien 13 Getötete mehr als 2018. Bei mehr als der Hälfte der Opfer habe es sich um Menschen gehandelt, die Unrecht in der Landwirtschaft anprangerten. Die rohstoffreichen Inseln Mindanao und Negros waren demnach Tatorte fast aller dieser Morde. "Große Unternehmen, einflussreiche Politiker und etablierte Landbesitzer verdienen weiter Geld mit der dreisten Missachtung der Rechte und des Wohlergehens lokaler Gemeinschaften und des Lebens von Aktivisten", heißt es im Bericht. Die Täter stammten zumeist aus der Armee oder paramilitärischen Milizen. Weltweit wurden 2019 laut Global Witness 212 Landrechts- und Umweltaktivisten getötet.

© SZ vom 30.07.2020 / kna
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