Nymia Pimentel-Simbulan muss die Philippinen sehr lieben, sonst würde sie nicht immer noch dafür arbeiten, dass ihre Heimat ein freieres Land wird. Als Menschenrechtsaktivistin hat sie immer damit leben müssen, dass der Staat ihre Verdienste als Angriff missverstand. In den 1970ern war sie im Gefängnis, weil sie wie viele andere Studierende gegen den Diktator Ferdinand Marcos protestierte. In den 1990ern musste sie erleben, wie ihr Mann und Mitstreiter als vermeintlicher Linksterrorist verhaftet und gefoltert wurde. Auch später waren sie und ihre Gleichgesinnten von der Organisation PhilRights in Gefahr, weil vor allem der Präsident Rodrigo Duterte, an der Macht von 2016 bis 2022, Andersdenkende unterdrückte.
PhilippinenBricht der Sohn des Diktators wirklich die Macht der Clans?
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Auf den Philippinen dominieren Familien wie die Marcos und Dutertes alle Ebenen der Politik. Ausgerechnet Ferdinand Marcos will das nun mit einem Anti-Dynastie-Gesetz ändern.
Von Thomas Hahn, Manila
