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Pflegeversicherung:Korrektur nach Krankenkassensturz

Der Gesundheitsminister errechnete nach Zahlen der Krankenkassen, wie stark der Pflegebeitrag steigen müsse. Prompt kritisieren die Kassen den Umgang mit ihrem Zahlenmaterial: Spahns Rechnung gehe so nicht auf.

Von Kristiana Ludwig, Berlin

Eine Woche nachdem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) angekündigt hatte, dass die Beiträge zur Pflegeversicherung um 0,3 Prozentpunkte steigen sollen, hat der Spitzenverband der Krankenkassen nun eine deutlich stärkere Erhöhung gefordert. Nach den Berechnungen der Kassen seien mindestens 0,5 Prozentpunkte nötig, um die bereits beschlossenen Vorhaben des Koalitionsvertrags umzusetzen, sagte der Vorstand des Kassenverbands, Gernot Kiefer. Der zusätzliche Finanzbedarf belaufe sich bis 2022 auf 10,5 bis elf Milliarden Euro.

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