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Pflege:Studenten an die Betten

Pflege in Niedersachsen

In Deutschland herrscht ein Pflegenotstand - Pflegerinnen und Pfleger müssen Module abarbeiten, können sich nur selten dem ganzen Menschen zuwenden.

(Foto: dpa)

Um Alte und Kranke zu betreuen, brauche es mehr als ein warmes Herz und warme Hände, sagt Franz Wagner. Mit anderen Experten plädiert der Präsident des Deutschen Pflegerats für mehr Akademiker.

Interview von Michaela Schwinn

Vor 30 Jahren wäre es noch undenkbar gewesen, dass ein Abiturient sich für einen Pflegeberuf interessiert - oder eben ein Pfleger für ein Studium. Heute ist das anders: Allein im Bereich Pflege gibt es mehr als 160 Studiengänge, Pflegewissenschaft etwa oder Pflegemanagement. Für eine Expertengruppe könnten es noch mehr Absolventen sein: In dem noch unveröffentlichten Manifest "Mit Eliten pflegen", das am Donnerstag in Berlin vorgestellt wird, sprechen sie sich für mehr Akademiker in der Pflege aus. 40 Experten aus Medizin, Pflege und Pflegewissenschaft haben das Papier im Auftrag der Robert Bosch Stiftung erarbeitet. Einer von ihnen ist Franz Wagner, Präsident des Deutschen Pflegerats. Er erklärt, warum mehr Bachelor- und Masterstudenten ans Pflegebett sollen.

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