Ungarns Wahlsieger Péter MagyarWenn Putin anruft, will er rangehen

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Neue Bildsprache in Ungarn: Bei Magyars Auftritt nach der Wahl ist auch eine Europaflagge zu sehen.
Neue Bildsprache in Ungarn: Bei Magyars Auftritt nach der Wahl ist auch eine Europaflagge zu sehen. Sean Gallup/Getty Images

Seine erste große Pressekonferenz gestaltet der Wahlsieger völlig anders als alles, was man aus der Ära Orbán kennt. Zu Russland und der Ukraine äußert der designierte Ministerpräsident aber ein Sowohl-als-auch.

Von Verena Mayer, Budapest

Eine lange Reihe ungarischer Fahnen ist schon aufgebaut, dann stellt ein Mitarbeiter im Budapester Kongresszentrum noch eine Europa-Flagge daneben. Schon die Bildsprache der ersten großen Pressekonferenz, die der ungarische Wahlsieger Péter Magyar am Montagnachmittag vor ausländischen Journalisten abhielt, unterscheidet sich von allem, was man aus der Ära Orbán gewohnt war. Hier signalisiert schon die Kulisse, dass Ungarn wieder an die EU heranrücken will. Es ist auch eine der ersten Botschaften Magyars: „Wir gehören zu Europa.“ Egal, wie sehr sein Vorgänger versucht habe, die Ungarn von Europa zu entfremden.

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