Die Verlierer der Präsidentschaftswahlen in Peru und Kolumbien wollen die Ergebnisse nicht anerkennen. In Peru liegt die Rechtskonservative Keiko Fujimori mit nur 43 386 Stimmen vor dem Sozialisten Roberto Sánchez. Sánchez sprach von „Wahlbetrug“, ohne Belege vorlegen zu können. Internationale Wahlbeobachter bestätigten das nicht. In Kolumbien gewann der Rechtslibertäre Abelardo de la Espriella gegen den Sozialisten Iván Cepeda ebenfalls knapp mit unter einem Prozentpunkt Vorsprung. Der linkspopulistische Amtsinhaber Gustavo Petro brachte eine Wahlannullierung ins Spiel. Teile des linken Lagers möchten die Niederlage eingestehen.