LateinamerikaPeru hat gewählt – aber einen neuen Präsidenten hat es trotzdem nicht

Lesezeit: 3 Min.

Roberto Sánchez war früher Außenhandels- und Tourismusminister.
Roberto Sánchez war früher Außenhandels- und Tourismusminister. Miguel Paredes/AP/dpa

Wegen des knappen Wahlausgangs der Stichwahl müssen die Peruaner weiter auf ein Ergebnis warten. Gewählt wurde das neunte Staatsoberhaupt in nur zehn Jahren.

Von Jan Heidtmann, Mexiko-Stadt

SZ bei Google bevorzugen

Eine der kompliziertesten und aufreibendsten Präsidentschaftswahlen in der Geschichte Perus nähert sich dem Ende. Von ursprünglich 35 Kandidaten fochten am Sonntag die erzkonservative Kandidatin Keiko Fujimori, 51, und ihr linker Wettbewerber Roberto Sánchez, 57, die Stichwahlen aus. Nach vorläufigen Ergebnissen lieferten sie sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Wegen des knappen Ausgangs der Wahl und der Größe des Landes wird erst in den nächsten Tagen mit einem belastbaren Ergebnis gerechnet. Ob dieses dann die dringend notwendige Stabilität bringt, bleibt nach Ansicht von Beobachtern erst einmal offen.

Zur SZ-Startseite

Präsidentschaftswahl in Kolumbien
:Linker Senator und rechter Anwalt in der Stichwahl – Zweifel an Ergebnissen

Die beiden Kandidaten erreichten jeweils knapp 41 und 44 Prozent – und gehen in die Stichwahl. Derweil zweifelt der amtierende linke Präsident Petro das Ergebnis der schnellen Auszählung an.

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: