Michele Bachmann - Hillary Clinton und die Muslim-Bruderschaft

Und noch eine darf in dieser Liste natürlich nicht fehlen, auch sie eine ehemalige Präsidentschaftsbewerberin der Republikaner und Favoritin der ultrakonservativen Tea-Party-Bewegung: Michele Bachmann. Sie sorgte mit der Behauptung für Schlagzeilen, dass eine langjährige Mitarbeiterin von Außenministerin Hillary Clinton Teil einer Verschwörung der Muslim-Bruderschaft sei. Diese habe zum Ziel, die Regierung zu infiltrieren.

Einen von vielen weiteren Fauxpas' hatte sich Bachmann schon im November 2011 bei einem Wahlkampfauftritt in Iowa geleistet. Im Zusammenhang mit einem Angriff iranischer Studenten auf die britische Botschaft in Teheran sagte sie, wenn sie Präsidentin wäre, gäbe es keine US-Botschaft in Iran. Das Problem daran: Bereits 1980 haben die USA alle diplomatischen Beziehungen zu Iran beendet.

Bild: Reuters 4. September 2012, 16:172012-09-04 16:17:00 © sueddeutsche.de/rai/mikö/fhu/sekr