Parteitag der Republikaner:Trump nennt Clinton "Marionette" von Konzernen

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Seine Wirtschaftsreformen würden sicher von Interessengruppen bekämpft, "Großfirmen, Elite-Medien und Großspender" versammelten sich hinter Hillary Clinton. "Sie werden alles kontrollieren, was sie tut. Sie ist ihre Marionette und sie ziehen die Fäden."

Und überhaupt, Clinton: Selbst Obama bereue doch ihre Ernennung als Außenministerin. Ihr Erbe? "Tod, Zerstörung, Schwäche." "Lasst sie uns im November besiegen", fordert er, während die Halle "Sperrt sie ein, sperrt sie ein" skandiert. "Lock her up", das ist das inoffizielle Motto des Parteitags.

Typisch amerikanischer Optimismus fehlt

Konkrete politische Vorschläge liefert der Kandidat an diesem Abend nicht. Sein Argument: Die USA können gerettet werden, wenn sie ihn zu ihrem Präsidenten machen. Trump alleine ist die Lösung, das genügt. "Unser Credo wird Amerikanismus sein, nicht Globalismus", verspricht er.

Weil der Kandidat an diesem Tag auf offenen Rassismus weitestgehend verzichtet und sogar die Minderheiten des Landes zu erwähnt, wirkt seine Botschaft umso intensiver - und umso beängstigender, weil nun rhetorischer Feinschliff die Demagogie verdeckt.

Wie schon während des gesamten Parteitags fehlt der typisch amerikanische Optimismus, oder auch nur ein positiver Ausblick. Er würde Trump bei seinen Wahlchancen sogar schaden, die davon abhängen, wie viele Wähler er in den umkämpften Bundesstaaten von der Existenz des apokalyptischen Amerikas überzeugen kann.

"Die Geschichte blickt auf uns", sagt Trump gegen Ende seiner Rede. In der Tat.

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