ParteikongressNordkorea knüpft Dialog mit USA an Bedingungen

Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un will das Atomwaffenarsenal seines Landes weiter ausbauen und macht mögliche Gespräche mit den USA von einem Kurswechsel Washingtons abhängig. Es sei der feste ⁠Wille seiner Partei, „unsere nationale Atommacht weiter auszubauen und zu stärken“, sagte Kim zum Abschluss des neuntägigen Parteikongresses in Pjöngjang, wie ‌die staatliche Nachrichtenagentur KCNA ‌am Donnerstag meldete. Kim kündigte die Entwicklung stärkerer Interkontinentalraketen an, darunter solche, die von U-Booten aus gestartet werden können. Der Parteitag
endete am Mittwochabend mit einer Militärparade. „Wenn die USA ihre Konfrontationspolitik gegen Nordkorea aufgeben und unseren ‌aktuellen Status respektieren, gibt es keinen Grund, warum wir nicht ‌gut miteinander ‌auskommen können“, sagte Kim laut KCNA. Südkorea bezeichnete er dagegen als „feindlichsten Feind“. Ein Dialog mit Seoul komme nicht infrage. Nach Schätzungen ‌des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI verfügt Nordkorea derzeit über rund 50 Atomsprengköpfe und genügend spaltbares Material für bis zu 40 weitere.

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