Parteien - Strande:Lindner gegen pauschale Testpflicht für Reiserückkehrende

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Christian Lindner spricht im Bundestag. Foto: Felix Schröder/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

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Strande (dpa) - Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner hat sich kritisch über die Pläne der Bundesregierung zu erweiterten Testpflichten für Reiserückkehrende geäußert. Die Unionsgeführte Bundesregierung bereite die Öffentlichkeit erneut auf erhebliche Freiheitseinschränkungen vor, sagte Lindner am Mittwoch im schleswig-holsteinischen Strande. Es sei nicht das erste Mal, dass die Regierung "solche Testballons" starte. Als Beispiel nannte er die Diskussion um einen Wellenbrecher-Lockdown im November. Die FDP-Gesundheitspolitikerin Christine Aschenberg-Dugnus habe zurecht darauf hingewiesen, dass eine pauschale Testpflicht sowohl schwer umsetzbar als auch in ihrer Pauschalität unverhältnismäßig sei, sagte Lindner.

Zur Bekämpfung der Corona-Pandemie seien hingegen mobile Impfteams notwendig "vor Möbelmärkten und in den Stadtteilen, wo vielleicht ein Verständigungsproblem besteht, weil die soziale Zusammensetzung dort eben nicht nur deutsch als Umgangssprache hat", sagte Lindner. Notwendig seien Vorbereitungen für den Herbst bei der Testinfrastruktur. Es müsse stärker auf die zuverlässigeren PCR-Tests gesetzt werden. "Luftreiniger, CO2-Messer, das ist das, was wir für den Herbst brauchen." Ein neuer pauschaler Lockdown müsse in jedem Fall ausgeschlossen werden. "Und auch die bisher Nicht-Geimpften müssen sich mit einem negativen Test am gesellschaftlichen Leben beteiligen können."

© dpa-infocom, dpa:210728-99-584505/2

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