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Parteien - Lörrach:Vier Polizisten bei Protesten gegen die AfD verletzt

AfD
Das Blaulicht auf einem Polizeiauto. Foto: Monika Skolimowska/zb/dpa/Symbolbild (Foto: dpa)

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Stuttgart (dpa/lsw) - Bei Protesten gegen die AfD hat es im Südwesten Zusammenstöße zwischen Demonstrierenden und der Polizei gegeben. Insgesamt wurden vier Beamte angegriffen und leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. In Lörrach hatten sich am Samstag rund 50 Menschen in der Nähe eines AfD-Wahlkampfstandes versammelt, um gegen die Partei zu protestieren, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Dabei sei es zu Rangeleien zwischen beiden Seiten gekommen. Bei einer anschließenden Festnahme hätten Demonstrierende aus der linken Szene drei Beamte angegriffen. Fünf Menschen wurden vorläufig festgenommen.

In Stuttgart kam es am Freitagabend zu Auseinandersetzungen bei Protesten gegen eine AfD-Veranstaltung. Eine Beamtin wurde durch einen Faustschlag leicht verletzt. Bis zu 100 Menschen aus der linken Szene hätten sich am Freitagabend ohne Anmeldung für eine Gegendemonstration versammelt, sagte ein Sprecher. Die Polizei habe ihnen eine Fläche zugewiesen, die die Demonstrierenden jedoch nicht hätten nutzen wollen.

Daraufhin hätten die Einsatzkräfte die Protestierer zurückgedrängt. Der Demonstrant, der die Polizistin verletzt haben soll, war am Sonntag noch unbekannt. Laut einem Sprecher wurde der Angreifer jedoch fotografiert und werde sich vermutlich schnell ermitteln lassen.

Innenminister Thomas Strobl (CDU) sagte zu den Geschehnissen: "Ob man eine Partei schlecht findet oder ganz schlecht, selbst wenn man sie verabscheut - Gewalt kann und darf niemals, gar nie ein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein. Das ist zutiefst zu verurteilen. Als Innenminister geht mein Dank an die Polizistinnen und Polizisten, die im Einsatz waren - insbesondere an die, die verletzt wurden."

© dpa-infocom, dpa:210306-99-717495/4

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