Parlamentswahl Historisches Tief bei französischer Wahlbeteiligung

Parlamentswahl in Frankreich: historisches Tief bei der Wahlbeteiligung.

(Foto: dpa)
  • Die letzten Hochrechnungen gehen von 46,3 Prozent Wahlbeteiligung aus - ein Negativrekord.
  • Besonders für die Oppositionsparteien wäre eine Mobilisierung der Wählerschaft wichtig gewesen.

Frankreich hat bei der zweiten Runde der Parlamentswahl einen neuen Negativrekord bei der Wahlbeteiligung aufgestellt. Weniger als 50 Prozent der Wahlberechtigten haben ihre Stimme abgegeben.

Das sind noch weniger als im ersten Wahlgang, wo die Beteiligung 48,7 Prozent betrug. Es ist auch der geringste Wert bei einer Parlamentswahl seit Bestehen der Fünften Republik. Die Wahlbeteiligung wäre bei der Vergabe der 577 Sitze in der Nationalversammlung besonders für die Oppositionsparteien wichtig gewesen.

Präsident Emmanuel Macron hat mit seiner Partei La La République en Marche haushoch gesiegt. Damit hat er ausreichend Rückhalt für sein Reformprogramm. Noch in diesem Monat will die Regierung eine umstrittene Lockerung des Arbeitsrechts auf den Weg bringen.

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