Nach AfD-Skandalen:Parlamentsmitarbeiter sollen schärfer geprüft werden

Lesezeit: 3 min

Im Paul-Löbe-Haus treffen sich die Bundestagsausschüsse. Extremistische Mitarbeiter von Abgeordneten lassen sich nur schwer vom Parlament fernhalten. (Foto: Friedrich Bungert)

Extremisten oder Spione in den Herzkammern der Demokratie? Mehrere SPD-Innenminister wollen das in Zukunft verhindern. Auch die Bundestagsverwaltung prüft bereits härtere Regeln.

Von Markus Balser und Georg Ismar, Berlin

Eingeschleuste Störer im Parlament, wohl rund 100 Mitarbeiter aus dem rechtsextremen Milieu in den AfD-Büros des Bundestags und zuletzt auch noch Ermittlungen wegen des Verdachts von Spionage und Einflussnahme durch China und Russland im Europaparlament: Bei Sicherheitsbehörden und Politik löst das Treiben von AfD-Parlamentariern wie Maximilian Krah und deren Mitarbeitern massive Sorgen um die Sicherheit der Volksvertretungen aus. Innenminister und auch die Parlamente selbst wollen die Sicherheitsvorkehrungen verschärfen.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusKommunalwahlen in Thüringen
:Ein Durchmarsch der AfD bleibt aus - vorerst

Anders als befürchtet, kann die AfD bei den thüringischen Kommunalwahlen am Sonntag keine wichtigen Ämter gewinnen. Doch in vielen Fällen wird erst bei den Stichwahlen in zwei Wochen entschieden - auch ein Neonazi ist dabei.

Von Jan Heidtmann

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: