Am Donnerstagnachmittag strömen Tausende in Nanterre zusammen. Anwohner, Freunde, Verwandte, Viertelsvertreter, viele Politiker auch, überwiegend von linken und grünen Parteien. Sie marschieren friedlich unweit der Stelle, wo Nahel M. am Dienstagmorgen von einem Polizisten erschossen wurde, bei einer Verkehrskontrolle nahe der S-Bahn-Haltestellte Nanterre Préfecture. Das ist nur ein Stopp hinter La Défense, dem Büroviertel mit seinen Wolkenkratzern im Westen der französischen Hauptstadt Paris. Viele Teilnehmer tragen weiße T-Shirts mit der Aufschrift "Gerechtigkeit für Nahel" und halten Plakate hoch.
FrankreichGewalt nach dem Marsch des Widerstands
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In Nanterre trauert die Mutter mit Tausenden zunächst friedlich um den getöteten Nahel. Dann werden die Proteste doch wieder gewalttätig. 40 000 Polizisten sollen landesweit Krawalle verhindern.
Von Thomas Kirchner, Paris
