Papst besucht Türkei und Libanon„Seid ihr bereit, Friedensstifter in einer leidenden Welt zu sein?“

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In der Türkei, hier bei einer Messe in Istanbul, vermeidet es Papst Leo XIV., den zunehmend autokratisch regierenden Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan zu provozieren.
In der Türkei, hier bei einer Messe in Istanbul, vermeidet es Papst Leo XIV., den zunehmend autokratisch regierenden Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan zu provozieren. Khalil Hamra/AP

Bei seiner ersten Auslandsreise bleibt Papst Leo XIV. politisch vorsichtig. Aber es gelingt ihm, in der nahöstlichen Krisenregion Zehntausende junge Menschen anzusprechen.

Von Marc Beise, Beirut

Es war ausgerechnet der Taxifahrer Ahmad, der den Ton setzte für den Papstbesuch in Libanon. Das muss gesagt werden, obwohl es in der journalistischen Ausbildung gemeinhin als Fehler gilt, einen Text mit einem Taxifahrer-Zitat zu beginnen, nur weil das meist die erste Person ist, die dem Journalisten im Land begegnet. Aber es war eben Ahmad, der auf dem Weg vom Internationalen Flughafen Beirut in die Stadt mit Blick auf eines der unzähligen übergroßen Papst-Plakate am Wegesrand sagte: „Hoffentlich lässt er uns ein bisschen Frieden da.“ Um auf Nachfrage, ob er das wirklich glaube, mit den Schultern zu zucken: „Hier weiß man nie.“

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