Papst Leo XIV. ist noch nicht einmal angekommen, hier oben in Annaya, 1200 Meter über dem Mittelmeer, da sagen sie im Dorf schon, er könne ruhig öfter kommen. „Dann wird das hier vielleicht ein richtiges Land, in dem alles funktioniert“, sagt Peter Hajjassaf. Er steht vor seinem kleinen Laden, in dem er Heiligenstatuen verkauft und Oliven und eingelegtes Gemüse aus dem Garten der Familie. Vor dem Haus wurde gerade die Hauptstraße neu geteert und die Beleuchtung erneuert. Wenn der Papst dann am Montag das Kloster Saint Maroun in Annaya besucht, wird es auch Strom aus den Leitungen geben und fließendes Wasser. So wie in einem funktionierenden Staat. Zumindest für kurze Zeit.
LibanonWenn der Papst kommt, fließen auch Strom und Wasser
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Die Probleme in Libanon wird Leo XIV. nicht lösen können, vielleicht kommt es sogar zum Krieg mit Israel. Dennoch setzen die Christen hier viel Hoffnung in den Papstbesuch.
Von Bernd Dörries, Annaya
