LibanonWenn der Papst kommt, fließen auch Strom und Wasser

Lesezeit: 4 Min.

Vor dem Papstbesuch in Libanon wird vor dem Kloster Saint Maroun in Annaya die Straße erneuert.
Vor dem Papstbesuch in Libanon wird vor dem Kloster Saint Maroun in Annaya die Straße erneuert. (Foto: Joseph Eid/AFP)

Die Probleme in Libanon wird Leo XIV. nicht lösen können, vielleicht kommt es sogar zum Krieg mit Israel. Dennoch setzen die Christen hier viel Hoffnung in den Papstbesuch.

Von Bernd Dörries, Annaya

Papst Leo XIV. ist noch nicht einmal angekommen, hier oben in Annaya, 1200 Meter über dem Mittelmeer, da sagen sie im Dorf schon, er könne ruhig öfter kommen. „Dann wird das hier vielleicht ein richtiges Land, in dem alles funktioniert“, sagt Peter Hajjassaf. Er steht vor seinem kleinen Laden, in dem er Heiligenstatuen verkauft und Oliven und eingelegtes Gemüse aus dem Garten der Familie. Vor dem Haus wurde gerade die Hauptstraße neu geteert und die Beleuchtung erneuert. Wenn der Papst dann am Montag das Kloster Saint Maroun in Annaya besucht, wird es auch Strom aus den Leitungen geben und fließendes Wasser. So wie in einem funktionierenden Staat. Zumindest für kurze Zeit.

Zur SZ-Startseite

Katholische Kirche
:Der Papst fordert eine „radikale Parteinahme für die Schwächsten“

Der Vatikan hat das erste Lehrschreiben von Papst Leo XIV. veröffentlicht. Darin übernimmt der Pontifex die Kapitalismuskritik seines Vorgängers Franziskus – und blickt besorgt auf die USA.

SZ PlusVon Marc Beise und Annette Zoch

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: