USAWie das Pentagon dem Vatikan gedroht haben soll

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„Ich möchte alle einladen, (...) an die Unschuldigen zu denken“: Papst Leo XIV. kommentiert die Drohungen von US-Präsident Trump in Richtung Iran.
„Ich möchte alle einladen, (...) an die Unschuldigen zu denken“: Papst Leo XIV. kommentiert die Drohungen von US-Präsident Trump in Richtung Iran. Guglielmo Mangiapane/REUTERS

Weil sich der Papst immer wieder kritisch über die Politik der US-Regierung äußert, wird sein Botschafter in Washington einbestellt: Die Kirche solle sich besser auf Trumps Seite stellen. Doch Leo XIV. denkt nicht daran.

Von Elisa Britzelmeier und Annette Zoch, Rom/München

Es war ein ungewöhnliches Treffen im Pentagon: Hochrangige Vertreter des US-Verteidigungsministeriums haben im Januar den damaligen Botschafter des Vatikans in den USA einbestellt. Die Atmosphäre soll sehr angespannt gewesen sein, berichten die US-Portale The Free Press und Letters from Leo. Vatikan-Beamte hätten den Termin demnach als scharfe Zurechtweisung beschrieben. Als Warnung, dass die Vereinigten Staaten über die militärische Macht verfügten, zu tun, was immer sie wollten. Und dass die Kirche besser an ihrer Seite stünde.

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