Vermutlich hat es Jens Spahn schon mal mehr Spaß gemacht, Bundesgesundheitsminister zu sein. Nachdem er Ende vergangenen Jahres noch Deutschlands beliebtester Politiker war, läuft es nun seit geraumer Zeit eher suboptimal für den CDU-Minister - vorsichtig ausgedrückt. Die Masken-Affäre rund um Unionspolitiker, die sich in der Pandemie bereichert haben sollen, der holprige Impfstart, das Hin und Her in Sachen Astra Zeneca, der mutmaßliche Betrug in Testcentern - und nun, seit dem Wochenende, der Vorwurf, sein Haus habe unzureichend geprüfte Schutzmasken an Bedürftige verteilen wollen: Die entspanntere Infektionslage draußen scheint in umgekehrt proportionalem Verhältnis zur Lage im Gesundheitsministerium zu stehen.
Pandemie-Management:Masken und kein Ende
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.
(Foto: imago images/photothek)Gesundheitsminister Spahn steckt in Schwierigkeiten. Schon wieder. Dieses Mal geht es um auf die Schnelle geprüfte Masken, die sein Ministerium offenbar an Bedürftige verteilen wollte. Spahn verteidigt sich mit einem Gegenangriff.
Von Henrike Roßbach, Berlin
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