Naturschutz in Indonesien:Kommt jetzt der Palmöl-Boom?

A wooden house is pictured at a palm oil plantation as smoke covers trees due to the forest fires near Banjarmasin

Palmölplantagen beherrschen das Bild im indonesischen Kalimantan. Feuer, die zur Rodung des Landes genutzt werden, geraten häufig außer Kontrolle.

(Foto: Willy Kurniawan/REUTERS)

Drei Jahre durften in Indonesiens Regenwäldern keine neuen Palmöl-Plantagen entstehen. Nun läuft das Moratorium aus und Naturschützer befürchten das Schlimmste. Was das für die Natur bedeutet und ob es wirklich hilft, Palmöl zu boykottieren.

Von Arne Perras, München

Es muss ein Tiger gewesen sein. Blutspuren führten zurück in den Wald, das Opfer, das zurückblieb, war schrecklich zugerichtet. Ein Plantagenarbeiter, 16 Jahre alt. Er hat den Angriff nicht überlebt, wie Indonesiens Zeitungen vor einigen Wochen berichteten. Gewöhnlich sind Sumatra-Tiger extrem scheue Tiere, sie meiden den Menschen, wo sie nur können. Doch ihre Welt ist nicht mehr so, wie sie einmal war, sonst wäre es wohl nie zu diesem Zusammenstoß gekommen. Das Tier war vermutlich gestresst oder extrem hungrig. Menschen zählen nicht zu seiner bevorzugten Beute.

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