Anerkennung PalästinasMacrons Moment entwickelt sich zum „Momentum“

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Anders als Donald Trump wollen die Regierungschefs von Frankreich, Kanada und Großbritannien Palästina anerkennen: Emmanuel Macron, Mark Carney und Keir Starmer (von li.).
Anders als Donald Trump wollen die Regierungschefs von Frankreich, Kanada und Großbritannien Palästina anerkennen: Emmanuel Macron, Mark Carney und Keir Starmer (von li.). Suzanne Plunkett/AFP

Frankreich legte vor, nun folgen nach den Briten auch die Kanadier dem Aufruf, Palästina als Staat anzuerkennen. Für Emmanuel Macron, der eine denkwürdige Kehrtwende vollzieht, war der diplomatische Vorstoß auch ein Wagnis.

Von Oliver Meiler, Paris

Jetzt also auch Kanada. Die diplomatische Mobilisierung für eine Anerkennung Palästinas als Staat, die der französische Präsident Emmanuel Macron mit einem Tweet am 24. Juli lanciert hat, weil der Moment gekommen sei, gewinnt an Dynamik. Nach Großbritannien hat nun auch Kanada seine Absicht erklärt, Frankreich zu folgen und Palästina ebenfalls anlässlich der 80. Vollversammlung der Vereinten Nationen im kommenden September in New York anzuerkennen.

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