OsterpredigtBischof Gerber: „An Ostern beginnt ein Wachstumsprozess“

Michael Gerber, Bischof in Fulda.
Michael Gerber, Bischof in Fulda. Daniel Vogl/dpa

Zu Ostern ruft der Bischof von Fulda zur Traumabewältigung auf. Ein Ort der Trauer könne zum Ort der Hoffnung werden, betont Gerber.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

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Fulda (dpa/lhe) - Fuldas Bischof Michael Gerber hat in seiner Osterpredigt dazu aufgerufen, Ostern als Start eines Wachstumsprozesses zu sehen. In seiner Predigt ging Gerber auf Traumata ein, die etwa Vertriebene oder Menschen erlitten, die Missbrauch erlebt hätten. Ihnen falle es oft schwer, an den Ort zurückzukehren, der mit ihrem Trauma verbunden sei.

Der Bischof zog dabei Parallelen zur biblischen Geschichte der drei Frauen am Grab Jesu: Für sie sei nach dem Tod von Jesus das Grab vom Ort der Trauer zu einem Ort der unerwarteten Hoffnung geworden. Nach der Flucht vor dem leeren Grab sei ein Wachstumsprozess ausgelöst worden. „An Ostern wird nicht einfach ein Schalter umgelegt, sondern es beginnt erst langsam ein Wachstumsprozess.“

© dpa-infocom, dpa:240331-99-518746/2

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