Zukunftszentrum Halle„Wir werden kein DDR-Museum sein“

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Uta Bretschneider, 41, ist promovierte Kulturanthropologin und Programmdirektorin des Zukunftszentrums in Halle. Zuvor leitete sie das Zeitgeschichtliche Forum in Leipzig.
Uta Bretschneider, 41, ist promovierte Kulturanthropologin und Programmdirektorin des Zukunftszentrums in Halle. Zuvor leitete sie das Zeitgeschichtliche Forum in Leipzig. Zukunftszentrum/Oliver Zschau

Uta Bretschneider ist seit Mai Programmdirektorin des Zukunftszentrums in Halle. Im Interview erklärt sie, was Westdeutsche noch über den Osten lernen müssen und welche Parallelen es zwischen deutscher Einheit und Bergbau gibt.

Interview von Iris Mayer, Halle

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Für 280 Millionen Euro baut der Bund in Halle ein Zukunftszentrum. Es soll so imposant werden wie das Guggenheim in Bilbao und als Begegnungs-, Ausstellungs- und Forschungsstätte voraussichtlich 2032 fertig gebaut sein und ab dann eine Million Besucher pro Jahr anlocken. Das Ziel: aus Umbruchserfahrungen der Ostdeutschen zu lernen. Uta Bretschneider, 41, ist die erste Chefin. Die promovierte Kulturanthropologin hat zuletzt das Zeitgeschichtliche Forum in Leipzig geleitet. Zum Interview empfängt sie in ihrem noch leeren Büro.

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