MeinungPrantls BlickNach meinem Tod

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Von Heribert Prantl

Lesezeit: 3 Min.

Die Menschenwürde hört mit dem Hirntod nicht auf: Szenen zwischen Leben und Tod auf der Intensivstation.
Die Menschenwürde hört mit dem Hirntod nicht auf: Szenen zwischen Leben und Tod auf der Intensivstation. Marijan Murat/dpa

Bei der Organspende geht es um Solidarität und Nächstenliebe. Es geht aber auch um die letzten Dinge, um die Fundamentalfragen des Menschseins. Wem gehört der Mensch? Ein neuer Antrag im Bundestag fordert dazu auf, diese Fragen neu zu beantworten.

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Sie warten auf die Lebensrettung: Auf den Wartelisten für ein neues Organ stehen derzeit achteinhalbtausend Menschen. Sie alle warten, sie warten verzweifelt. Viele von ihnen sterben, bevor sie ein Organ bekommen. Das ist die Situation. „Es geht um Lebensrettung“, so werben daher die Befürworter der sogenannten Widerspruchslösung, die soeben überfraktionell einen Gruppenantrag im Bundestag eingebracht haben. Sie wollen, dass jeder Mensch nach seinem Tod automatisch ein potenzieller Organspender ist – es sei denn, er hat schon zu Lebzeiten widersprochen.

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Organspende
:Brauchst Du Dein Herz noch?

Danny Starke hat ein Kunstherz, aber das reicht nicht. Er wartet weiter auf ein Spenderorgan. Nur: Er bekommt keins, weil die Deutschen lieber alles mit ins Grab nehmen. Vom Ringen um die Widerspruchslösung.

SZ PlusVon Christina Berndt (Text) und Felix Heyder (Fotos)

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