Bruder von Hamas-Geisel Or Levy„Ich bin überglücklich und gleichzeitig sehr wütend auf Netanjahu“

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Nach seiner Freilassung aus der Gefangenschaft lässt sich Or Levy (rechts) von seinem Bruder Tal umarmen.
Nach seiner Freilassung aus der Gefangenschaft lässt sich Or Levy (rechts) von seinem Bruder Tal umarmen. (Foto: Haim Zach/Reuters)

Vergangenen Samstag wurde Or Levy freigelassen. Als Geisel der Hamas hat er 491 Tage kein Tageslicht gesehen und wäre vor Hunger fast gestorben. Sein Bruder Tal Levy berichtet im Gespräch mit der SZ, wie der Israeli überlebt hat – und was dessen dreijähriger Sohn beim ersten Wiedersehen gesagt hat.

Interview von Thorsten Schmitz

Or Levy, 34, und seine Frau Eynav kamen am 7. Oktober 2023 um 6.21 Uhr auf dem Nova-Partygelände in Südisrael an, neun Minuten später begann das Massaker der Hamas. Or Levy wurde in den Gazastreifen entführt, seine Frau Eynav von einer Handgranate getötet. Ihr gemeinsamer Sohn Almog war zu Hause bei den Großeltern. 491 Tage wurde Or Levy im Gazastreifen von der Hamas gefangen gehalten, extrem abgemagert kehrte er vor wenigen Tagen zusammen mit zwei weiteren Geiseln nach Israel zurück. Im Interview spricht Tal Levy darüber, wie sein Bruder Or im Gaza-Tunnel nur knapp überlebt hat – und was der dreijährige Almog seinem Vater beim ersten Wiedersehen gesagt hat.

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SZ PlusVon Thorsten Schmitz

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