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Finanzkrimi:Notizen aus der feinen Gesellschaft

Privatbank M.M. Warburg & CO

Die älteste Privatbank Deutschlands soll mit Aktienmanövern, genannt Cum-Ex, ein Vermögen aus der Staatskasse geplündert haben.

(Foto: Axel Heimken/dpa)

Der Patriarch der Privatbank M. M. Warburg hat genau aufgeschrieben, wie oft er den damaligen Hamburger Ersten Bürgermeister Olaf Scholz um Hilfe bat. Von Steuerraub, Alsterfilz und ein paar bisher nicht erwähnten Treffen.

Von Peter Burghardt, Klaus Ott und Jörg Schmitt

Es ist der 9. November 2016, und Christian Olearius, Patron der Hamburger Privatbank M. M. Warburg, wartet auf Nachrichten. "Wieder das Warten und das Starren auf das Handy", schreibt er. Am Vorabend hat Donald Trump die US-Wahl gewonnen, Amerika steht kopf, doch der Bankier hofft nicht auf weltpolitische Neuigkeiten. Er wartet auf ein politisches Signal. Es geht um Geld, sehr viel Geld für seine Bank. Dann, endlich, klingelt das Telefon, es meldet sich Olaf Scholz, damals Hamburgs Erster Bürgermeister, heute Finanzminister - und seit Kurzem Kanzlerkandidat der SPD.

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