ÖsterreichEin Sieg gegen den großen Nachbarn

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Johann Wadephul (CDU, re.) mit Beate Meinl-Reisinger (Österreich) und Paulo Rangel (Portugal) bei der UN-Generalversammlung.
Johann Wadephul (CDU, re.) mit Beate Meinl-Reisinger (Österreich) und Paulo Rangel (Portugal) bei der UN-Generalversammlung. Michael Kappeler/dpa

Mozart, Neutralität, Softpower statt Militär: Wie Österreich es geschafft hat, Deutschland bei der Wahl in den UN-Sicherheitsrat auszustechen.

Von Cathrin Kahlweit

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Vor der entscheidenden Abstimmung in der Vollversammlung hatte es am Mittwoch noch ein spontanes Selfie der zwei Außenminister von Portugal und Deutschland, Paulo Rangel und Johann Wadephul, mit der österreichischen Kollegin Beate Meinl-Reisinger gegeben. Man wollte demonstrieren, dass die Konkurrenz um den nicht ständigen Sitz im Sicherheitsrat ein freundschaftlicher Wettbewerb, kein giftiger Konkurrenzkampf war. Aber schon hier hielt die Politikerin aus Wien, die im strahlend blauen Jackett das Foto dominierte, das Handy in der Hand und inszenierte gekonnt den Auftritt mit den beiden Kollegen, die sich in den Bildausschnitt regelrecht hineindrängen mussten.

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SZ PlusVon Daniel Brössler

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