Österreich:Sebastian Don Quijote Kurz

Österreich: Sebastian Kurz muss sich wegen des Verdachts der Falschaussage vor dem Wiener Straflandesgericht verantworten. Die von der Staatsanwaltschaft angeklagten Aussagen waren vor dem Ibiza-Untersuchungsausschuss im Parlament gefallen.

Sebastian Kurz muss sich wegen des Verdachts der Falschaussage vor dem Wiener Straflandesgericht verantworten. Die von der Staatsanwaltschaft angeklagten Aussagen waren vor dem Ibiza-Untersuchungsausschuss im Parlament gefallen.

(Foto: Georg Hochmuth/dpa)

Im Prozess gegen den Ex-Kanzler kommt es zu einer peinlichen Inszenierung, als ein Russe aussagt. Warum dessen Auftritt dem prominenten Angeklagten nicht helfen dürfte.

Von Cathrin Kahlweit

Eine Schmierenkomödie wird gemeinhin definiert als "niveauloses Stück, dessen Komik auf billigen, abgeschmackten Einfällen beruht". Das mit den billigen Einfällen stimmt im Falle des Russen Valerij A., der in St. Petersburg für einen Hersteller von Kunstdiamanten arbeitet, nicht so ganz. Denn das Theater, das A. für Ex-Kanzler Sebastian Kurz und dessen Anwälte am vergangenen Mittwoch im Wiener Straflandesgericht aufführte, war ziemlich elaboriert. Zumindest was Logistik und Fantasie anging.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusÖsterreich
:Annäherung von halb rechts

Mit ihrem "Österreichplan 2030" will die Volkspartei in ein Jahr mit mehreren wichtigen Wahlen ziehen und gegen die Rechtspopulisten punkten. Inhaltlich aber enthält das Programm vor allem Angebote an die FPÖ.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: